Buchweizen superlecker und vielseitig!   

4 Fakten über Buchweizen

Buchweizen enthält kein Gluten! 

Buchweizen ist kein klassisches Getreide und ist auch nicht mit herkömmlichem Weizen verwand. Er zählt zu den Pseudogetreidearten und enthält wie Hirse und Quinoa kein Gluten und wird daher gerne in der glutenfreien Küche verwendet. Achtung jedoch gerade bei Zöliakie soll nur Buchweizen bzw. sollen nur Produkte aus Buchweizen mit dem glutenfrei Gütesiegel verwendet werden, da herkömmliche Produkte häufig verunreinigt sind, dies kann für Zöliakie Patienten häufig bereits zu viel sein und Beschwerden können ausgelöst werden. 

Buchweizen regional und vielseitig!

Die Hauptanbauländer von Buchweizen sind China, Russland und die Ukraine. Buchweizen wird jedoch auch in Österreich angebaut, jedoch die Vielseitigkeit seiner Verwendung in der Küche ist nicht so bekannt. Eines der bekanntesten Gerichte ist der „Heidensterz“, doch Buchweizen hat mehr zu bieten. Er wird in unterschiedlicher Form angeboten als geschälte Körner,
Flocken, Mehl und Buchweizen-Bulgur (grob zerkleinerten Körnern). Gerade die Körner können sehr vielseitig in der Küche verwendet werden und sind super geeignet als Reisersatz z.B. für Risotto, Milchreis, als Beilage oder als Buchweizen „Porridge“. Auch in der Suppe, im Salat oder auch für süße oder pikante Aufläufe lassen sich die Körner verarbeiten. Auch das Mehl (Heidenmehl) ist sehr vielseitig in der Küche einsetzbar, kann jedoch nicht ganz 1:1 wie normales Mehl verarbeitet werden, da es kein Gluten enthält und daher nicht so gut bindet. Mein Tipp: wollt ihr trotzdem glutenfrei bleiben einfach 1-2 EL Kartoffel oder Maisstärke zugeben, dann funktioniert auch die Verarbeitung sehr gut. 

Korn mit guten Inhaltsstoffen! 

Hinsichtlich der Näherwerte unterscheidet sich Buchweizen nicht so stark von anderen Getreidearten. Jedoch mit der Proteinqualität bzw. mit dem ausgeglichenen Aminosäuren Verhältnis hebt sich Buchweizen deutlich von anderen Getreidearten hervor. Gerade der Anteil an den Aminosäuren Lysin, Arginin und Tryptophan ist 2- 3 x höher als in anderen Getreidearten. Tryptophan punktet besonders als wichtiger Baustoff für die Serotoninbildung. Auch in Punkto sekundärer Pflanzenstoffen (Polyphenolen) ist Buchweizen anderen Getreidearten überlegen. Buchweizen wirkt damit antioxidativ und entzündungshemmend, stärkt unsere Zellen und Gefäße damit in ihrer Immunantwort. 

Ernährungstipps für die Verwendung! 

Neben der glutenfreien Küche bietet Buchweizen ernährungsphysiologisch vielseitige Möglichkeiten. Der Geschmack ähnelt Nüssen, damit lassen sich geröstete Körner als Nussersatz beispielsweise bei Nussallergie verwenden. Buchweizen ist zudem sehr leicht verträglich und wird gerne bei  Magen Darmbeschwerden verwendet, auch bei Durchfall wirkt dieser Verdauungsregulierend. In der Ukraine einem der Hauptanbauländer ist Buchweizen eines der ersten Lebensmittel für Babys im Beikostalter, in Österreich jedoch eher nicht so bekannt. Buchweizen bietet jedoch gerade für diese Altersgruppe gute Möglichkeiten, aufgrund der Vielseitigkeit in der Verarbeitung. 

Also Buchweizen kaufen und ausprobieren! 

Viel Spaß beim Ausprobieren! 


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Marianne

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