Geschmack des Frühlings einfangen!

Rhabarber ein Gemüse mit besonderem GEschmack! 

Rhabarber zählt botanisch gesehen zum Gemüse, wird jedoch in der Küche wie Obst verwendet. Rhabarber ist sehr vielseitig in der Verwendung und durch seine Säure bringt er eine besondere Frische für die Zubereitung von Getränken mit. 

Limonaden enthalten viel Zucker und sind nicht gerade gesund. Doch manchmal sollte auch dafür Platz sein. Gerade durch das eigene Zubereiten können wir mit den Zutaten und auch mit der Süße ein wenig variieren. Die Besonderheit liegt im selbst machen und dem besonderen Geschmack von Rhabarber, welcher mit gekauften Limonaden nicht vergleichbar ist. Damit können wir ein wenig Abwechslung in den Trinkalltag bringen. Gerade für Kinder kann damit das Trinken manchmal auch spannend gemacht werden, im Besonderen, wenn sie selbst dabei mithelfen dürfen. 

Rhabarberlimonade

Zutaten für 2 Liter:

500 g Zucker

4-5 Stangen Rhabarber

2 Zitronen (Saft)

1,5 Liter Wasser

 
Zubereitung:

1. Wasser mit Zucker aufkochen.

2. In der Zwischenzeit Rhabarber waschen und in kleine Stücke schneiden.

3. Rhabarber zugeben und ca. ½ Stunde leicht köcheln bzw. ziehen lassen.

4. Am Ende Zitronensaft zugeben. 

5. Saft mit einem Sieb in einen anderen Topf umfüllen und Rhabarberstücke gut ausdrücken.

6. Saft heiß in saubere Gläser füllen und sofort verschließen.

7. Ca. 1:10 mit Wasser verdünnen. 

TIPP: Für den erfrischenden Hauch einer Limonade zur Hälfte mit Mineralwasser verdünnen. 

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Ernährungstipp:

KEIN Rhabarber bei Nierensteinen (Calciumoxalatsteinen)! Rhabarber enthält Fruchtsäuren wie Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure. Ein Zuviel an Oxalsäure ist für unseren Körper nicht gut, im Besonderen für unsere Niere. Größere Mengen können auch zu Magen- Darm-Beschwerden führen. Deswegen sollte Rhabarber nur bis Mitte Juni gegessen werden, je später die Ernte desto höher der Gehalt an Oxalsäure. Grünfleischige Sorten haben einen höheren Gehalt an Oxalsäure, als rote Sorten.

Wechselwirkung nutzen und beachten! Eine Kombination mit Milchprodukten (Calcium) vermindert die Oxalsäure Aufnahme im Darm. Oxalsäure hemmt jedoch auch die Aufnahme von Calcium, Magnesium und Eisen. Ist unser Körper ausreichend mit diesen Nährstoffen versorgt, können Lebensmittel mit Oxalsäure in normalen Mengen bedenkenlos gegessen werden. Bei Nierensteinen und bei einem Mangel an diesen Nährstoffen sollte jedoch darauf verzichtet werden. 

Rhabarber ist auch gesund! Rhabarber enthält sehr wenig Kalorien und ist reich an Vitamin C. Besonders rote Sorten enthalten auch Anthocyane (sekundäre Pflanzenstoffe), diese Unterstützen unser Immunsystem.

 

Ich freue mich auf euren Besuch und eure Kommentare!

Marianne

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