Schafgabensirup – gesunde Erfrischung?!  

Selbstgemachte Säfte bringen Abwechslung in den Trinkalltag! 

Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist gerade in heißen Sommertagen wichtig. Mit einem erfrischenden Schafgabensirup bringen wir ein wenig Abwechslung in den Trinkalltag. Schafgabe hat nicht nur einen besonderen Geschmack, sondern enthält auch besondere Inhaltsstoffe. Die enthaltenen Bitterstoffe in der Schafgabe sind auf ihren hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen zurückzuführen. Gerade diese Inhaltstoffe wirken Verdauungsregulierend. Tee/Getränke mit Schafgabe werden daher bei jeglichen Verdauungsbeschwerden und auch bei Beschwerden mit der Galle empfohlen. 

Für Frauen kann Schafgabe Zyklusregulierend und auch lindernd bei Menstruations- und Wechselbeschwerden wirken. 

Schafgabensirup

Zutaten für ca. 2 Liter Sirup:

1 Liter Wasser 

1,4 kg Zucker

2 -3 Zitronen (Saft + Schale)

40 g Zitronensäure

1 -2 Handvoll Schafgabenblüten 

 
Zubereitung:

1. Wasser mit Zucker aufkochen. Zitronensaft und Zitronensäure zugeben. 

2. Zuckerwasser leicht abkühlen lassen.

3. Schafgabenblüten zugeben und alles 2 Tage an einem kühlen Ort durchziehen lassen.

4. Täglich 1-2 x umrühren. 

5. Sirup mit einem Sieb abseihen und in saubere Flaschen füllen und gut verschließen

TIPP: Für den erfrischenden Hauch einer Limonade zur Hälfte mit Mineralwasser verdünnen. 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

ErnährungstippTrinktipps: 

  1. Erwachsene benötigen ca. 1-1,5 Liter Flüssigkeit über Getränke pro Tag. Der Bedarf ist jedoch stark abhängig von Verbrauch und Außentemperatur. 
  2. Bei Kindern gilt es je jünger, desto genauer muss auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Der Bedarf variiert von 800 – 1500 ml/Tag je nach Alter (1-15. LJ). Ab dem ersten Lebensjahr können hin und wieder gesüßte Getränke (sehr gut verdünnt – Süßschwelle niedrig halten), ein wenig Abwechslung bieten. Grundsätzlich ist jedoch Wasser der beste Durstlöscher. 
  3. Ein Teil an Flüssigkeit wird auch über unsere Nahrung zugeführt (ca. 1 Liter), beispielsweise über Obst, Gemüse, auch in Milch und Joghurt steckt Flüssigkeit. 
  4. Getränke sollten grundsätzlich zuckerfrei sein, da der Energiebedarf über Lebensmittel gedeckt werden sollte. Bei einem hohen Konsum von gezuckerten Getränken passt das Energie – Nährstoffverhältnis nicht. Sie liefern viele Kalorien jedoch nahezu keine Nährstoffe. 
  5. Zu den Mahlzeiten kann hin und wieder ein gesüßtes Getränk wie z.B. ein Schafgabensaft ein wenig Abwechslung in den Trinkalltag bringen. 
  6. Zwischen den Mahlzeiten sollten keine gezuckerten Getränke zugeführt werden, da dies zu einem unnötigen Blutzuckeranstieg und damit auch zu einer unnötigen Insulinausschüttung führt. 
  7. Für Diabetiker sind gezuckerte Getränke nicht geeignet. Eine Ausnahme bildet eine akute Unterzuckerung, in diesem Fall können sie den schnell erwünschten Blutzuckeranstieg unterstützen. 

 

 

Ich freue mich auf euren Besuch und eure Kommentare!

Marianne

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.