Ramen besondere „Nudel-Suppe“

Ramen japanische Powersuppe mit Herz und Geschmack

Besondere Aspekte der fernöstlichen Küche: Frische, Geschmack, Tradition uns bewusster Genuss! 

Ramen eine traditionell japanische „Nudel-Suppe“. Die Basis bilden eine würzige Grundbrühe und Nudeln, kombiniert mit unterschiedlichem Gemüse, Fleisch, Ei und Pilzen wird die Suppe zu einer reichhaltigen Mahlzeit. Die Zubereitungsart stammt ursprünglich aus China. Doch in Japan hat sich Ramen zu einem sogenannten „Soul Food“ entwickelt und ist in der Esskultur nicht mehr wegzudenken. 

Die japanische Esskultur zeichnet sich durch eine frische, saisonale, gering verarbeitete Küche aus. Eine vorwiegend pflanzliche Kost kombiniert mit Fisch macht die japanische Küche besonders reich an Antioxidantien und Omega 3 FS. Hoch verarbeitete Lebensmittel und Zucker spielen kaum eine Rolle. 

Zudem spielt ein bewusster, maßvoller Genuss von Mahlzeiten gemeinsam mit der Familie eine wesentliche Rolle in der Esskultur. Im Gegensatz zur westlichen Esskultur mit der Devise „essen, bis wir nicht mehr können“, steht in Japan das „aufhören, wenn man sich zu 80% gesättigt fühlt“ und damit ein wertschätzender, maßvoller Genuss im Vordergrund.

Die gesundheitsförderliche Ernährung und Ernährungsphilosophie spiegeln sich auch in der Gesundheit und Lebenserwartung der japanischen Bevölkerung wider. Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes Typ II, usw. treten viel seltener auf als in westlichen Ländern. Von dieser Art der Ernährung, dem Umgang mit Lebensmitteln und dem bewussten Genuss können wir uns so einiges lernen. 

Wie kommen Geschmack und wertvolle Inhaltstoffe in die Suppe?

Die Geschmacksrichtung Umami bildet die Basis für den Geschmack von Ramen. Dieser Geschmack steckt in Pilzen, Sojasoße und in Fleisch. Mit der Basisbrühe wird der Grundgeschmack für die Suppe geschaffen. Kombiniert mit frischen Zutaten wird daraus eine Suppe mit allen Bausteinen für eine gute Mahlzeit. 

Ernährungstipp: 

Ramen enthält alle Bausteine für eine gesunde Mahlzeit:

  • 1 Kohlenhydrat-Baustein (Nudeln) 
  • 1 Eiweiß-Baustein (Fleisch, Ei, Pilze)
  • 1 Frische-Baustein (Gemüse, Pilze)

 

Auch hinsichtlich Esskultur können wir uns etwas von der japanischen Küche abschauen…

  • Bewusster und wertschätzender Genuss,
  • essen gemeinsam mit der Familie und
  • aufhören, bevor wir übersättigt sind

 

führen zu mehr Körperbewusstsein, mit positiver Wirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden. 

Ramen besondere „Nudel-Suppe“ 

Zutaten Basisbrühe:

1 kleiner roter Zwiebel 

1 Stange Lauch

1 Karotte

1 kleines Stück Sellerie

2 -3 Zehen Knoblauch

1 kleines Stück Ingwer 

3 EL Sojasoße

Liebstöckel (frisch oder getrocknet) 

1 Handvoll getrocknete Pilze (habe getrocknete Eierschwammerl, Parasol verwendet) 

1-2 EL getrocknete Suppenwürze (Gemüsebrühe)

Salz

1 Putenkeule (BIO) (aber geht auch mit Hühnerkeulen, jedoch dann ist die Garzeit kürzer) 

2 -3 Liter Wasser 

 
Zubereitung:

1. Für die Basisbrühe, Zwiebel und Knoblauch, Ingwer grob zerkleinern und kurz anrösten. 

2. Mit Wasser aufgießen, Pilze, restliches Gemüse, Gewürze/Kräuter und Putenkeule zugeben und 3-4 Stunden leicht köcheln. Sollte sich zu Beginn Schaum bilden, diesen abschöpfen.

Tipp: Basisbrühe bereits einen Tag vorher zubereiteten, dadurch kann sich der Geschmack der Zutaten besser entfalten. 

3. Basissuppe mit Sieb abseihen und beiseitestellen.

 
 
ZUTATEN Ramen für 4 Portionen:

1,5 Liter Basisbrühe

ca. 2oo g Putenfleisch 

200 g Shiitake Pilze

1 Stange Lauch

1/2 Kopf Brokkoli 

2-3 EL Sojasoße

1 Zehe Knoblauch

1 kleine Stück Ingwer

1 kleines Stück Zwiebel

150 g Mie- oder Ramen-Nudeln (Trockengewicht) 

frische Kresse 

 
Zubereitung:

1. Fleisch von der Putenkeule herunterlösen und in kleine Stücke schneiden. 

2. Brokkoli kurz blanchieren und Nudeln kochen. Lauch in Scheiben schneiden. 

3. Knoblauch, Ingwer und Zwiebel klein schneiden und kurz anrösten mit Basissuppe aufgießen und erhitzen, Fleisch und Pilze dazugeben ca. noch 5 Minuten garen (nicht kochen).

4. Bei Bedarf mit 1-2 EL Sojasoße nachwürzen. Kurz vor dem Anrichten Lauch zugeben und 2-3 Minuten durchziehen lassen. 

5. Nudeln, Brokkoli in eine Schüssel geben, mit heißer Suppe übergießen, mit pochiertem Ei und ein etwas Kresse anrichten. 

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Das pochierte Ei

Zubereitung:

1. 4 Eier einzeln in kleine Schalen vorsichtig hineinschlagen, der Dotter soll ganz bleiben. Für pochierte Eier sollten die Eier möglichst frisch sein. 

2. 1,5 Liter Wasser in einem Topf erhitzen und 3 EL Essig zugeben. 

3. Mit einem Kochlöffel in das Wasser einen schönen Wirbel hineinrühren.

4. Erstes Ei langsam hineingleiten lassen und vorsichtig weiterrühren. Eier ca. 3-4 Minuten im Wasser ziehen lassen, nicht kochen, dann herausheben und für das Anrichten in kleine Schalen oder direkt in die Suppe geben. 

 

Ich freue mich auf euren Besuch und eure Kommentare!

Marianne

2 Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.